MENTAL
Die mentale Säule ist unserer Meinung nach die wichtigste und zugleich auch die am meisten vernachlässigte im ganzen Tennis.

Zu wenig Bewusstsein über das, was sich in unserem Körper-Geist System abspielt und wie dieses Zusammenspiel funktioniert, führt dazu, dass zwar jeder um die Wichtigkeit dieses Bereiches weiß, aber kaum wirklich wirksame und anhaltende Methoden im Training eingebaut werden.

Der Schlüssel liegt in unserem Körpergefühl. Manche Spieler werden allerdings lernen müssen, zu ihren Gefühlen Zugang zu finden, um aus diesem Bereich vollen Nutzen ziehen zu können.
Verleugnungs- und Verdrängungsmechanismen könnten dadurch unterbrochen werden, wodurch der Zugang zur wahren Bewegungsfreiheit ermöglicht wird.

Wir wollen das Bewusstsein dafür schaffen wie sehr, vor allem unbewusste negative Glaubenssätze das Spiel beeinflussen und Spieler darin hindern, das zu erreichen, was sie wollen und auch wirklich könnten.

Dazu ist es einfach wichtig, über die Gehirnfunktionen und Abläufe Bescheid zu wissen, denn unbewusst läuft es ja in jedem Fall. Das Schöne am Tennis ist, dass der Körper nicht lügen kann, und daher jeder, der bereit und willens ist sich seine Reserven anzuschauen, sofort erkennen kann, woran es liegt, dass der erwünschte Bewegungsablauf nicht umsetzbar war.

Die Macht der Gedanken
  • Ziel meiner Arbeit ist es Menschen Wege zu zeigen, um in ihre Selbstverantwortung zu gelangen.
  • Ich will Bewusstsein für die Mechanismen, die in uns ablaufen, wecken, weil unbewusst laufen sie ohnehin ab.
  • Meiner Meinung nach wurde im sportlichen Training zu lange nach der Methode Versuch und Irrtum experimentiert und vor allem Symptomverbesserung betreiben.
  • Mentales Arbeiten und Trainieren im Sport heißt für mich, sich bewusst zu machen, dass jeder körperlichen Bewegung ein gedanklicher Impuls vorausgeht.
  • Mentales Training heißt, pausenlos sein Bewusstsein zu trainieren, um darauf zu achten, was sich in uns automatisch denkt und welche Gefühle und Verhaltensmuster das auslöst.
  • Mentales Training heißt, genau zu wissen, was will ich und was will ich nicht, verbunden mit dem Bewusstsein, die Konsequenzen daraus tragen zu können und realitäts- und entscheidungsfähig zu sein.
  • Das schöne am Tennis- und Golfsport ist aber, dass der Körper nicht lügen kann und in schwierigen Situationen nur das macht, was an Lernstufen erfüllt ist.